Capri Holdings, die Muttergesellschaft angesehener Luxusmarken wie Michael Kors, Versace und Jimmy Choo, hat ihre Jahresgewinnprognose deutlich gesenkt und einen düsteren Ausblick für 2024 vorgelegt. Das Unternehmen führt den Rückgang der Nachfrage von Kaufhäusern nach seinen High-End-Produkten zurück Als Hauptursache für diese Entwicklung galten Handtaschen und Bekleidung, was letztlich zu einem Kursrückgang von 24 % führte.

Obwohl Luxusmarken im vergangenen Jahr die Auswirkungen der hohen Inflation ertragen konnten, gehen Experten davon aus, dass zugängliche Luxusmarken wie Michael Kors aufgrund ihrer jüngeren und weniger wohlhabenden Kundenbasis, die anfälliger für wirtschaftliche Abschwünge ist, vor noch größeren Herausforderungen stehen werden.

Capri hat im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von 6 % gemeldet, der hauptsächlich auf einen erheblichen Umsatzrückgang von 20 % im Großhandelskanal zurückzuführen ist, der Kaufhäuser und verschiedene andere Einzelhändler umfasst. Im Gegensatz dazu meldete LVMH, der Eigentümer von Louis Vuitton, einen Umsatzanstieg von 9 % im Weihnachtsquartal, was darauf hindeutet, dass die Nachfrage nach High-End-Produkten steigt fashion bleibt robust.

Analysten gehen davon aus, dass Einzelhändler hinsichtlich ihrer Lagerbestände Vorsicht walten ließen, was dazu führte, dass sie bei ihren Bestellungen zögerlicher waren. Dieser vorsichtige Ansatz hat sich auf Marken wie Michael Kors ausgewirkt, deren Umsatz in Amerika im dritten Quartal um 4.5 % zurückging und sich auf 777 Millionen US-Dollar belief. In Asien ging der Umsatz der Marke aufgrund der Entscheidung Chinas, seine Null-COVID-Politik aufzugeben, um fast 18 % zurück, was zu einem Anstieg der Infektionen und in der Folge zu einem Rückgang des Ladenverkehrs führte.

Infolgedessen hat Capri seine Jahresumsatzprognose von 5.70 Milliarden US-Dollar auf 5.56 Milliarden US-Dollar angepasst und seine Gewinnprognose pro Aktie von 6.85 US-Dollar auf 6.10 US-Dollar revidiert. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet das Unternehmen einen Gewinn pro Aktie von 6.40 US-Dollar bei einem Umsatz von 5.8 Milliarden US-Dollar, während Analysten einen Gewinn pro Aktie von 7.24 US-Dollar bei einem Umsatz von 6.03 Milliarden US-Dollar prognostizieren.

Die Abwärtskorrektur der Prognosen und die schwächere Performance der Capri-Marken verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen der Luxus steht fashion Einzelhändler in einem unvorhersehbaren und volatilen Markt. Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten und sich ändernder Verbrauchertrends muss sich die Branche anpassen und Strategien entwickeln, um Wachstum und Rentabilität aufrechtzuerhalten.

Links:
1. Forbes: Wie Michael Kors sein Mojo verlor und was es jetzt tun muss, um es zurückzubekommen
2. Geschäft von Fashion: Luxus FashionDie größten Probleme